Freitag, 19. Juli 2019

Voraussetzung für die praktische Anwendung der KI mit JS++.js

JS++.js ist eine Bibliothek mit der die Voraussetzung der praktischen Anwendung der KI umgesetzt werden kann.


Es handelt sich hier nicht um eine neue Programmiersprache, sondern die besondere Anwendung von JavaScript (JS) mit dem aktuellen Stand ECMAScript (ES7).

Beispiel Automatisierung

In der Bibliothek werden nur Klassen, so wie diese in C++ Anwendungen zu findet sind, verwendet. Das Basiswissen dazu kann aus dem Buch "Automatisieren mit Web-Technologien" oder den angebotenen Kursen über den VDE-Verlag angeeignet werden. 

Was nicht so ohne weiteres gegoogelt werden kann, ist die bereits angesprochene Anwendung für eine Automatisierung. Dazu gehört auch die praktische Anwendung der KI, welche bereits in einem Kranprojekt umgesetzt wurde.

Der Kran lernt seine Fahrten mit und ohne Last und kann nach seiner Lernphase den Lasthaken pendelarm fahren. Die dazu notwendigen "Lerndaten" werden in der SPS oder im Server gespeichert.

Was kann JS++.js nun und welche JS-Komponenten sind bereits umgesetzt worden?

JS++.js vereinbart einige JS-Dateien und ermöglicht so die Anwendung der Automatisierung im Netztwerk oder als Single-System auf einer JS-fähigen Hardware. Die Visualisierung erfolgt im Browser Google Chrome und wird von node.js als Server bedient (Bild 1).


Bild 1:  Browser und Server bilden eine Automatisierungs-Einheit


Einige Anwendungen sind hier in den  nachfolgenden Video-Links zu sehen. Es handelt sich hier jeweils um eine Vorschau aus verschiedenen Vorträgen. Die Tonqualität ist zu entschuldigen, da diese Aufnahmen bezüglich der störenden Geräusche gefiltert wurden.

Kursinfo:






Interessenten zum Thema Automatisieren mit Web-Technologien können sich bei mir melden unter johanneshofer@tia-expert.com

Zudem ist ein Video-Kurs für JS-Fortgeschrittene zur Anwendung der Datei JS++.js geplant. Bei entsprechender Anmeldezahl wird der Kurs Mitte September gestartet. Der Kurs ist kostenfrei!

Die im o.g. Buch gezeigten Grundkenntnisse müssen verstanden sein, sonst wird der JS++-Kurs für den Teilnehmer im Detail nicht erfolgreich sein.


Hier noch einige Links zu diesem Thema:
VDE Buchverlag/Seminare:

















Dienstag, 18. Juni 2019

Automatisieren mit Web-Technologien Teil-3

Java-Scripte machen die Web-Anwendung so intelligent!


Wie bereits in den vorangegangenen Teilen erwähnt, gibt es in der Programmierung mit JS einige Futures (Promis). Das sind RUN-Scripte, Inline-Scripte, Plug-In's und Verbindungen. Das Plug-In ist eine besondere Form der SW-Erweiterung und beinhaltet ebenfalls Scripte, welche als RUN-Scripte oder Inline-Scripte Anwendung finden und ist am Beispiel der Lagerverwaltung zur Automatisierung eines Hallenkranes bereits im Teil-2 kurz erwähnt worden.


Ereignisse können so zur Laufzeit bearbeitet werden, falls dies entsprechend den Anforderungen notwendig und sinnvoll wird. 

Aus diesem Grund werden Scripte als Parameter (Argumente) an Prozeduren weitergegeben. Diese werten deren mögliche Verwendung aus und können entscheiden, die Scripte auszuführen oder nicht.

Wie RUN-ScripteInline-Scripte und Verbindungen praktisch angewendet werden, zeigen die drei folgenden Videos.


Video Verbindungen


Video RUN-Scripte


Video Inline-Scripte


Vorschau zum Video-Kurs für fortgeschrittene JS-Programmierer

Die Kransteuerung zur Ausführung der Fahrbefehle etc. wird auf einer Simatic S7-300 ausgeführt. Die Kranverwaltung dazu befindet sich auf der PC-Plattform. Das ist in diesem Kranprojekt eine

nodePLC


und läuft direkt in Verbindung mit dem Browser völlig autark. Beispielhaft wird u. a. folgende Aufgabe aktiviert:

Bei der Kran-Steuerung werden die Fahrparameter der Kran- und Katzfahrt gespeichert und dessen Verhalten ausgewertet. Durch diese Daten kann nun jeder Belade- und Enladevorgang optimiert werden. Es entsteht dadurch ein künstlicher Effekt, welcher neuzeitlich auch als KI bezeichnet wird. Die Anlage lernt so pendelarm zu fahren und optimiert damit den Tonnenumsatz. Das ist nur ein Beispiel aus den vielen, möglichen Anwendungen mit dieser Technologie.

Im folgenden Teil-4 werde ich eine Übersicht zeigen, welche Themen die folgenden Videos zur Programmierung in JS beinhalten und darf bereits jetzt schon darauf hinweisen, dass die JS-Programmierer für den Video-Kurs, sich das Grundwissen JS ab ECMAScript 6 (class) zum Verständnis der Video-Reihe angeeignet haben müssen (Beispielhaft VDE-Buch Automatisieren mit Web-Technologien und Kursangebote). 

Hier noch einmal die Links zu diesem Thema:
Kursinfo:

VDE Buchverlag/Seminare:










Mittwoch, 5. Juni 2019

Automatisieren mit Web-Technologien Teil-2

Praxis-Beispiel einer Anwendung mit webPCE.js

Komplexe Webseiten können mit einem web-plugin beginnen und danach mit Basis-Objekten erweitert werden. Das web-plugin spezialisiert die Webseite und verbindet alle notwendigen Resourcen über den Server (node.js).

Im folgenden Bild ist die leere Webseite ersichtlich. Im Objekt-Menü links können nun die angebotenen Basisobjekte (einstellbar) hinzugefügt werden. Für dieses Beispiel wurde das web-plugin 'crane'  hinzugefügt (Punkt 1) und ausgeführt (Punkt 2).



Die gesamte Kran-Automatisierung ist mit dem Button 'Paint' gemäß der ersichtlichen Spezifikation eingefügt worden. Danach können weitere Objekte aus dem Objekt-Menü hinzugefügt werden. Mit den gebotenen Möglichkeiten der Inline-Scripte, Run-Scripte und den Verbindungen der Objekte ist in Kürze eine funktionsfähige Webseite einschließlich der Netzverbindung (Modbus) zur SPS entstanden. 



Fazit:

Das Einfügen einer web-Applikationen für eine Webseite ist neu. So kann jede denkbare Anwendung spezialisiert und letztendlich als Runtime-Version für den Anwender ohne Risiko bedient werden. Diese Applikation wurde auf einem Raspberry Pi3 getestet und lief sofort ohne Probleme. Dazu werde ich noch weitere Information zusammenstellen ☺.

Nun ist die Frage aus Teil-1 noch nicht geklärt: Wie macht man so etwas? Ich werde in Kürze eine Video-Serie für JS-Programmierer erstellen, welche die Anwendung der Datei webPCE.js erklärt. Das Basis-Wissen JavaScript wird hier jedoch vorausgesetzt, da dieses zur Genüge gegoogelt oder speziell zu diesem Thema in meinem Buch nachgelesen werden kann. 

Nachfolgend ein zusammenfassendes Video, wie die oben gezeigten Bilder entstanden sind. Die Kommunikation mit der SPS (SIMATIC S7-1200) wird durch die blinkende Lampe dargestellt und erfolgt über Modbus. Die Applikation wurde auch auf einem Tablett erfolgreich getestet. Voraussetzung für externe Geräte ist natürlich ein vorhandenes Netz (Wlan) damit der Server auf dem eigenen PC angesprochen werden kann.

Die Applikation mit einem PC


Die Applikation mit Raspberry Pi 3

In den folgenden Teilen werden weitere, praktische Beispiele aus verschiedenen Branchen vorgestellt.

Hier noch einige Links zu diesem Thema:
Kursinfo:

VDE Buchverlag/Seminare:

Beispiele zur Anwendung der Datei webPCE.js:

Dienstag, 4. Juni 2019

Automatisieren mit Web-Technologien Teil-1

Kann man mit Web-Technologien automatisieren? 


Ja - das geht, wenn die verwendeten Komponenten bestimmte Eigenschaften erfüllen. Die Komponenten entstehen aus den Anforderungen der einzelnen Disziplinen wie z. B. SVG, HMI, OOP oder KI.


Sind SVG oder HMI Disziplinen?  Bezogen auf ein Fachgebiet ist eine Disziplin eine Spezifikation, welche in unserem Fall für den Bereich Informatik zutrifft. HMI-Software gibt es wie Sand am Meer - möchte ich mal so ausdrücken - allerdings nicht mit der direkten Anwendung auf einem Browser und der Programmiersprache Java Script.

SVG ist skalierbar und für die Darstellung der grafischen Elemente innerhalb der HMI ideal auf einer Webseite anzuwenden.

OOP kann mit der Programmiersprache  JS optimal umgesetzt werden. Und last but not least kommt dann KI ins Spiel, wenn die SVG-Elemente ihren eigenen Programm-Code besitzen, welcher entsprechend der Klassifizierung nicht nur austauschbar, sondern während der Laufzeit anpassbar und kontrollierbar ist. Zudem kann zur Laufzeit einer Web-Anwendung JS-Inline-Code adaptiv erzeugt werden, welcher im Browser sowohl im Client ausführbar wird.

PCE = Process Control Engineering


Nach heutigen Maßstäben in der Informatik eine fast schon vergessene Abkürzung, welche für die Mess- und Regeltechnik einstmalig geschaffen wurde und sich im Wesentlichen mit Fließschemen beschäftigt. Die darin enthaltenen Kategorien und Verarbeitungsfunktionen sind unter anderem wichtige Hinweise für die Umsetzung, sprich Automatisierung, eines Fließschemas. Da passen doch die Disziplinen SVG und HMI sehr gut. Die Umsetzung in ein Programm ist da gerade ideal geeignet, denn ein Fließschema mit Pumpen, Ventilen usw. in SVG dargestellt, kann auch als bedienbare Visualisierung dienen. Das nur als Beispiel, denn auch andere Techniken wie Funktionsbausteine, Diagramme (Trend), Buttons, Eingabefenster usw. gehören auch dazu. Die Frage stellt sich nur wie macht man das?

Betrachten wir beispielhaft die grafische Programmierung mit Funktionsblöcken, so wie diese u. a. bei SPSen angewendet werden, dann sind auch hier ideale Voraussetzungen zu erkennen, denn ein Funktionsbaustein besitzt eine Software, welche durch seine Parameter entsprechend reagiert. Damit kommt wieder die KI ins Spiel, denn die Software in einem SVG-Element kann mittels Web-Technologie ausgetauscht werden oder sich in Real-Time an bestimmte Situationen anpassen. Auch hier die Frage, wie kann man so etwas mit einer Webseite umsetzen?

KI-webObjekt


Künstliche Intelligenz ist ein häufig verwendeter Begriff, welcher in die Neuzeit der Software-Entwicklung einen wichtigen Platz eingenommen hat. Um jeder Diskussion aus dem Weg zu gehen, verwende ich hier den Begriff KI-webObjekt.

Das kann nicht so einfach gegoogelt werden ☺, ist aber Bestandteil der Web-Technologie, wenn es darum geht etwas im Sinne der Technik zu automatisieren.

Meine Formel dazu:  SVG + Code + Daten = KI-webObjekt 

Das erklärt noch nicht viel, ist aber sicherlich neu und damit höchst interessant 😉. Die Basis zur Automatisierung mit Web-Technologien sind KI-Objekte und dazu gehört, wie aus der Formel erkennbar, schon einmal das SVG-Element und der Code in JS sowie klassenorientierte Daten. Der Code ist fester Bestandteil  zum SVG-Element und/oder ein Inline-Skript, ein austauschbarer Script oder ein webplug-in.

webplug-in


Ein Programmcode für eine bestimmte Applikation wird dem SVG-Element (eigentlich ist das auch ein Objekt) zugewiesen. Diese Software wird nun zusätzlich zu den bestehenden Skripten und Inline-Skripten als Applikation über die Webseite im sogenannten runScript ablauffähig.

runScript

Ein runScript wird im Browser ausgeführt und ist mit der Runtime einer WinCC-Application vergleichbar. Hier kann der Anwender am Browser seine Anlage Kontrollieren und Bedienen, so wie diese mit webPCE.js entwickelt wurde. Die Kommunikation mit den Geräten (SPS) erfolgt über den Server, welcher mit node.js erstellt wird und auf die runScripte reagiert.

webPCE.js


Zusammengefasst kann bereits festgestellten werden, dass eine Automatisierung mit Web-Technologien über bekannte Programmiertechniken realisiert werden kann. Die Datei webPCE.js beinhaltet die JS-Komponenten, welche zur Entwicklung für eine web-Applikation notwendig sind. Im nachfolgenden Diagramm sind die wesentlichen Komponenten ersichtlich. Diese werden von mir ständig weiter entwickelt. Dazu gehören auch bereits veröffentlichte JS-Programme anderer Autoren, wie z. B. modbus.js oder nodeS7.js.



Im nächsten Teil werde ich ein Beispiel mit einem webplug-in aus der Praxis zeigen, welche von mir bereits erfolgreich für die Automatisierung eines Hallenkranes umgesetzt wurde. 

Hier noch einige Links zu diesem Thema:
Kursinfo:

VDE Buchverlag/Seminare:
Grundseminar zum Thema Automatisieren mit Web-Technologien
Praxisanwendungen mit webPCE.js

Beispiele zur Anwendung der Datei webPCE.js:
Beispiel für die Anwendung von Funktionsbausteinen


Zum Buch




[HMI] Human Machine Interface
[SVG] Scalable Vector Graphics
[JS] Java Script
[OOP] Object-oriented programming
[AI] Artificial intelligence 
[FDB] Function Data Block


Mittwoch, 4. Juli 2018

Home-IoT

Mit JavaScript und NodeMCU läßt sich schnell und einfach eine Home-IoT zusammenbasteln.


Die Elemente werden mittels Drag & Drop auf die Webseite gezogen (Framework webPCE.js), beschriftet und beliebig bunt angelegt. Mit dem RUN-Script {Home-IoT} kann nun eine Verbindung über WiFi zur NodeMCU hergestellt werden. Auch werden im RUN-Script die im Browser gezeichneten Elemente mittels JS programmiert. 


Bild 1: Beispiel einer Home-IoT-Anwendung mit webPCE.js und NodeMCU

Die Logik für die Steuerung der Öffner S1 + S2 an den Fenstern werden mittels den IEC-61131 Blöcken in sekundenschnelle erstellt. Im RUN-Script sind die entsprechenden Scripte automatisch durch den Klick mit der Maus auf das entsprechende Blockelement verbunden und werden im "RUN-Modus" automatisch gestartet. Fertig ist die Home-IoT.

Die auf dem Breadboard aufgebaute Schaltung zeigt sehr schön wie das alles funktioniert. Die Kosten für den kompletten Aufbau einschließlich aller Komponenten liegen bei etwa 25€.



Bild 2.: Das Breadboard mit der Node-MCU und der Spannungsversorgung  

Die Schalter "S1" und "S2" simulieren die Schließer an den Fenstern und die grüne  LED den Ausgang Q1, welcher am IEC-UND-Block (Bild 1, oben rechts) geschaltet wird. Solange die LED leuchtet ist alles ok. Sobald der Ausgang Q1 entfällt wird ein Alarm-Signal ausgelöst (nicht verdrahtet ). Der blaue Potentiometer dient als Temperatur-Simulation. Da der Pin "A0" an der NodeMCU einen Wert von 0-1024 auflöst, wird dieser mit dem IEC-SCALE-Block auf 0-70 Grad Celsius skaliert. 

Hier der Link zum Video:




Kursinfo:













Donnerstag, 3. Mai 2018

Objekte mit der Maus bewegen Teil II

😉 Neues 5-Tages-Seminar: Framework PCE.js aus der erfolgreichen Serie:

Neu: Kursinfo:

 

Objekte mit der Maus bewegen

Automatisieren mit dem Internet

  • Erstellen Sie dynamische Webanwendung mit node.js und dem Framework PCE.js.

  • Verwandeln Sie eine Webseite schnell zur aktiven HMI oder IoT-Netzwerk mit SVG-Objekten. 

  • Implementierten sie künstliche Intelligenz durch steuerbare Inline-Run-Code Scripte.

  • Erstellen Sie eine Funktionsdatenbank für die Objekt-Kommunikation. 

  •  Anwendungen aus dem Bereich PCE, wie z. B.  P&ID, Grafcet oder IEC61131 können mit dem Framework schnell und einfach integriert werden.

  • PCE.js zeigt eine völlig neue Idee, Webseiten aktiv und dynamisch zu gestalten.

  • Nachhaltiger Produktschutz durch Verschlüsselung der inline-Scripte in der Webanwendung.

  • Private-Server ermöglicht Unabhängigkeit zur kommerziellen Cloud.


Kurs-Voraussetzungen/Merkmale:

  • Ohne Fleiß kein Preis und Programmierkenntnisse in Java-Script oder C++/C#
  • Bestens geeignet für Umsteiger von C++/C# nach JS (ECMAScript)
  • Anwendungen nur über Klassenstrukturen, also ab ECMA6 (C++-Stil)
  • Keine HTML- und CSS-Kenntnisse erforderlich
  • Eigener PC mit vorinstallierter Software (Note.js, Google Chrom, Texteditor)
  • Kurseinstieg ab dem 3. Kurstag ist möglich

Kurs-Ziele:

  • Anwendung und Erweiterung des bestehenden Framework PCE.js
  • Handhabung einer dynamischen Webseite mit JS ohne HTML-Details
  • Servereigenschaften mit Node.js für PCE-Objekte erstellen
  • Anwendungen durch Klassenstrukturen (Vererbung) mit JS
  • SVG-Objekte erzeugen und mit der Maus bewegen
  • Dynamische SVG-Templates erstellen (DOM-Funktionen)
  • Ereignisgesteuerte Programmierung für die Menüführung
  • Inline-Scripte (Regeln) und deren Anwendung
  • Funktionsdatenbank und das Prinzip der KI-Verteilung
  • SVG-Templates im RUN-Modus testen
  • Selbständige Entwicklungstätigkeit einer Webapplikation mit dem Framework
  • Anwendungen im Internet via IoT und Industrie 4.0 für effizientes Projektieren mit dem Framework PCE.js



  • Bild 1: Das PCE.js Framework und seine möglichen Anwendungsgebiete

https://www.youtube.com/watch?v=2QHF3RGrGOo


Einleitung und Seminarbeschreibung

 

PCE steht für Process-Control-Engineering und gewinnt durch die Webtechnologie wieder mehr an Aufmerksamkeit und damit auch an Bedeutung für ein neues und modernes Publikum. Die Begriffe HMI (Human-Machine Interface) oder zu Deutsch MMS (Mensch-Maschine-Schnittstelle), stammen aus Zeiten der Visualisierung (SKADA) und sind Anwendungen für die industrielle Automatisierung, welche mittels eines Gerätes (CPE, nicht mit PCE zu verwechseln) und einer dort installierten Software die Verbindung zwischen Mensch und Maschine visualisieren und ermöglichen soll.
Eigentlich ist das traditionelle Thema HMI für Anwender mit Blick auf Web-Anwendungen nicht nur langweilig, sondern auch höchst kompliziert. Die Prozess-Steuerung, welche letztendlich durch die Kontrolle einer Applikation in einer SPS die entsprechende Sichert zur Anlage garantiert, ist ein ganz wichtiger Faktor zum Thema PCE und gestaltet die Kopplung zur HMI oft äußerst komplex und kostenintensiv.

Nun - solche Erläuterungen  und Spezifikationen (wie im oberen Abschnitt dargestellt) sind weiterhin gültig, aber nicht vollständig in das heutige Geschehen mit dem Internet einzugliedern, denn die Zeiten und damit auch die Anwendungen und deren Protokolle, haben sich in den letzten Jahren durchgängig und deutlich verändert.

Neue Geräte (IoT-fähige CPEs) können über die Web-Technologie und dem Internet nicht nur einen Service für Personen anbieten, sondern ermöglichen auch über einen Browser ein Smartphone oder ein Tablett als Web-Panel zu nutzen. Allerdings betrachten die meisten Anwender dieser Geräte nicht mehr unter dem Gesichtspunkt HMI, sondern allgemein als Webapplikation.  Und diese hat natürlich überwiegend kostenfreien Charakter.

Und damit sind wir beim Thema PCE.js-Framework angekommen. Wir, das sind die Kursteilnehmer und Referenten, vergessen alles was uns an Konzepte zur Erstellung einer Webseite für Industrieanwendungen (HMI/Iot) über HTML, CSS und XML (AJAX) erinnert.

Zielsetzung ist es, uns auf eine moderne und schlanke Webanwendung im  Sinne Web-PCE zu konzentrieren. Es handelt sich hier um die Umsetzung bewährter Techniken in  eine moderne Webtechnologie. Um das deutlich zu machen, handelt es sich nicht nur um die Erstellung einer dynamischen Webseite oder das Ein- und Ausschalten der Kaffee-Maschine über eine Cloud, sondern die Anwendung einer dynamischen Webseite mit JavaScript und Node.js sowie künstlicher Intelligenz (KI) durch sogenannte steuerbare inline-Scripte. Ähnlich wie beim Arduino - einfach, schnell und effizient!

So erarbeiten wir uns eine erste Webseite, welche es uns erlaubt eigene Objekte in ein Top-Menü zu organisieren, von dem aus wir dann die Objekte in die leere Projektseite (Web-Display)  mittels Maus plazieren. Eben - Objekte mit der Maus bewegen :) -  Die so gezeichnete Webseite wird dann Schritt für Schritt als Web-Applikation  vervollständigt und schließlich durch die Integration der Inline-Scripte steuerbar gemacht, sodass diese vorerst in einer Simulation getestet werden können. Nachdem der Test zufriedenstellend ist, wird die Anwendung auf dem Privatserver mit node.js getestet. Danach steht der Anwendung nichts mehr im Wege um damit ins Internet zu gehen

Damit wir diese Vision umsetzen und praktizieren können, brauchen wir kostenfreie Werkzeuge, ein wenig Geschick und ausreichend  Zeit mit ein wenig Geduld. Zudem benötigen wir eine klar beschriebene Aufgabenstellung für die Erstellung der eigenen Web-Applikation mit dem Framework PCE.js.

[PCE] Process Control Engineering (PCE-Kategorien, DIN EN 62424, DIN EN 60848, IEC 61131)
[CPE] Customer Premises Equipment nicht mit PCE zu verwechseln
[SCADA] Supervisory Control and Data Acquisition
[Regeln] Programmierungs-Anwendung der IoT-fähigen Geräte wie z. B. Flow-Diagramm, Grafcet oder IEC 61131

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Hofer, Johannes

Neuer Buchtitel!

SCL und OOP mit dem TIA Portal

Ein Leitfaden für eine objektorientierte Arbeitsweise

3., neu bearbeitete und erweiterte Auflage 2018, XIII, 391 Seiten, 170 x 240 mm, Festeinband
ISBN 978-3-8007-4432-9
Beigefügt: CD

Die Neuauflage erscheint im Dezember 2017
Das TIA Portal von Siemens ist ein Engineering-Framework, mit dem alle Planungs- und Produktionsprozesse für aufgabenorientierte Anwendungen von einem einzigen Bildschirm aus gestaltet werden können. Das TIA Portal bietet u. a. die prozedurale Programmierung mit Step 7 V14 an. Dieser Stil wird in der Praxis bis heute noch weltweit angewendet, obwohl mittlerweile auch bei vielen SPS-Programmierern der Wunsch nach einer objektorientierten Programmierung (OOP) besteht.
In Zukunft wird der objektorientierte Ansatz auch bei Programmierern für Controller einen großen Einfluss gewinnen! Trotz der Einschränkungen aufgrund noch nicht vorhandener Implementationen des Herstellers zeigt dieses Buch, wie unter den Paradigmen der OOP Funktionsbausteine implementiert werden können. Auch andere Merkmale der Datenkapselung, Interface-Vererbung und Polymorphie sind Themen dieses Buchs.

Nach einem Schnelleinstieg in das TIA Portal und das UML-Framework Enterprise Architect, werden dem Leser schrittweise die Sprachelemente zu SCL (Structured Control Language) vorgestellt und für die Anwendung der OOP vertraut gemacht. Grundlagen zur Programmierung werden in den Kapiteln ausreichend erklärt und erfordern nur die Kenntnisse der allgemeinen Programmierung in AWL oder FUP/KOP. Zum besseren Verständnis werden gezielt zahlreiche Beispiele getestet und erläutert.
Sie lernen, wie Sie mit dem TIA Portal in SCL objektorientierte Programmierung im Zusammenspiel mit UML umsetzen! Aus Sicht des Anwenders für programmierbare Controller, bekommen Sie so eine völlig neue und moderne Betrachtungsweise.

DVD- und CD-ROM-Beilage:
· Quellcode zu den behandelten TIA-Portal-Projekten der Version V14-SP2
· Trial Software zu SIMATIC STEP 7
· Professional V14 im TIA Portal
· Trial Edition von Enterprise Architect 10